Holunder Pollenallergie: Symptome und Tipps

Die Holunder Pollenallergie kommt im Vergleich zu anderen Pollenallergien eher selten vor. Der Holunder gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse und ist in ganz Europa weit verbreitet, es gibt gerade mal 10 verschiedene Arten dieser Pflanze auf der ganzen Welt, allein 3 davon in Europa, der Holunder verteilt seine Pollen wie die meisten Pflanzen, über die Luft. Der Holunder trägt Früchte, diese Früchte sind essbar, man verwendet sie oft als Heilmittel, Farbstoff, Lebensmittel oder auch zum herstellen von Schnaps. Mit den Blüten kann man Holundersekt, Holunderlimonade und Holundersirup herstellen.

Holunder PollenallergieDer Hollunder wird aber auch in der Naturmedizin benutzt und trotzdem sind keine Allergien mit Holunder in Bezug auf Lebensmitteln bekannt. Die Pollen des Holunders fliegen in Mitteleuropa von April bis September die Hauptflugzeit dauert von Mai-August, da lässt der Holunder die meisten Pollen fliegen. Mehr Infos zu den Pollenflugzeiten finden sie in unserem Pollenflugzeit-Kalender.

Symptome und Reaktionen bei einer Holunder Pollenallergie

Die Symptome und Reaktionen sind ähnlich wie die bei anderen Pollenallergien:

  • Niesen und Jucken sowie anschwellen der Nasenschleimhäute
  • Auslösen von allergischem Asthma
  • Laufen der Nase/Schnupfen
  • Jucken und brennen der Augen
  • Reizung der Atemwege
  • Pusteln und Hautrötungen

Wer diese Symptome und Reaktionen bei Kontakt mit Holunder wahrnimmt, sollte seinen Arzt aufsuchen und sich testen lassen, dieser kann testen auf welche Pollen man allergisch reagiert. Denn es fliegen nicht nur Pollen der Holunder Pflanze, sondern auch Pollen von anderen Pflanzen zur gleichen Zeit, wodurch man ohne Test nicht sicher sagen kann gegen was man allergisch ist.

Tipps bei einer Holunder Pollenallergie

Wenn man unter einer Allergie gegen die Pollen des Holunders leiden sollte, kann man wie bei vielen anderen Allergien, Allergietabletten oder auch Augentropfen nehmen, welche die Symptome und Reaktionen vermindern. Wem das ständige einnehmen von Tabletten aber zu lästig ist, kann sich von seinem Arzt beraten lassen, evt. ist eine Desensibilisierung möglich. Bei einer Desensibilisierung wird einem ein spezielles Medikament über mehrere Jahre hinweg verabreicht. Dazu muss man einmal im Monat oder einmal die Woche zum Arzt sich eine Spritze verabreichen lassen, man sollte sich aber auch darüber informieren ob es das ganze nicht auch in Form von Tabletten gibt, dadurch muss man nicht zum Arzt, denn man kann diese Zuhause einnehmen.

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Da die Pollen des Holunder sich über die Luft verbreiten, können diese auch in Wohnungen und Häuser gelangen. Um sich davor zu schützen gibt es verschiedene Hilfsmittel, es gibt Pollenschutzgitter,für Fenster und Türen, sie verhindern das Eindringen der Pollen in die Wohnung.

Sollten die Pollen allerdings bereits in die Wohnung eingedrungen sein und sich z.B. auf Betten und Kissen abgesetzt haben, kann ein Staubsauger mit Hepafilter helfen die Pollenbelastung in der Wohnung zu senken. Auch ein Luftreiniger kann helfen die Belastung der Raumluft durch Pollen zu senken.

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