Weiden Allergie: Symptome, Ursachen, Pollenflugzeiten, was hilft ?

Eine Weiden Allergie und ihre Symptome kommen nicht sehr häufig vor, es gibt aber Kreuzallergien zu anderen Pollen einiger Frühblüher welche schon ab Februar unterwegs sind. Bei uns finden Sie Infos zur Weiden Allergie, ihren Symptomen sowie Tipps zur Behandlung und Vorbeugung.  Immer mehr Menschen sind von einer Weidenpollen Allergie betroffen, gerade in den ersten Monaten des Jahres sind es Baumpollen welche für den Heuschnupfen verantwortlich sind. Die Weidenpollen haben ein relativ geringes Allergie Potential, allerdings können Allergiker welche auf einige Frühblüher oder die Pappelpollen reagieren auch auf Weidenpollen reagieren.

Die Weide findet man oft in der Nähe von Gewässern in ganz Deutschland, sie wird häufig zur Uferbefestigung von Flüssen und Bächen gepflanzt. Aber auch Weidensträucher sind als Zierpflanze in vielen Gärten zu finden.Weiden Allergie Sie gehört zu den wenigen Pflanzen deren Blüten oft schon ab Ende Februar die Gärten schmücken, die Pollen der Pflanze werden von den Weidenkätzchen verteilt. Jeder hat sicherlich schon mal die gelben Kätzchen der Weide gesehen, sie werden auch gerne in Blumensträussen oder als Deko verwendet. In vielen Regionen ist der Baum auch als Kätzchenweide bekannt.

Die Weide gehört zu den Frühblühern und die Pollen können in warme Jahren schon ab Februar unterwegs sein. Die reguläre Blütezeit beginnt normalerweise im März und dauert zumeist bis Ende April. Eine Allergie gegen Weidenpollen entwickelt sich zumeist erst nach einiger Zeit wenn unser Immunsystem für die Pollen sensibilisiert wurde. Das Immunsystem erkennt die Pollen als Angreifer und bildet daraufhin Abwehrstoffe welche dann letztendlich die allergischen Symptome auslösen. Bei einer Kreuzallergie können aber auch Sofortreaktionen auftreten. Mehr Informationen und einen Allergiekalender finden sie auf unserer Seite zur Pollenallergie.

Weiden Allergie Symptome

Die Weiden Allergie gehört zu den Pollenallergien mit einer relativ geringen Allergiepotenz, die Symptome ähneln allerdings den meisten anderen Pollenallergien.

  • Niesen und jucken der Nase, Schnupfen, Dauerschnupfen, allergische Rhinitis
  • Anschwellen der Mund und  Nasenschleimhäute
  • Husten, Reizhusten, kratzen im Hals
  • Jucken und brennen der Augen, Augenrötungen
  • Hautrötungen und Pusteln, in schweren Fällen allergisches Asthma

Wer solche Symptome im Frühjahr bemerkt sollte einen Arzt aufsuchen und einen Allergietest durchführen lassen. Im Frühjahr sind sehr viele Baumpollen unterwegs und nur mit einem gezielten Allergietest lässt sich feststellen auf welche Pollen man reagiert. Zumeist wir hierbei der Pricktest verwendet, dem Patienten wir die Haut auf dem Arm leicht eingeritzt und eine Lösung mit den verschiedenen Allergenen von Baumpollen auf die Hautstelle getropft. Schon nach kurzer Zeit zeigt sich dann eine Hautrötung oder kleine Pusteln wenn man auf die Weidenpollen allergisch ist.

Behandlung bei einer Allergie gegen Weidenpollen

Wurde durch den Allergietest festgestellt auf welche Pollen man reagiert können die Symptome auch behandelt werden. Zumeist werden bei akuten Symptomen Antiallergika verschrieben, zumeist sind das Allergietabletten welche die Ausschüttung von Histamin blockieren. Histamin ist ein Botenstoff der für die allergischen Symptome verantwortlich ist. Zumeist klingen die Symptome dann recht schnell ab, je nachdem wo die Symptome auftreten können auch Augentropfen oder Nasensprays verwendet werden. Bei Hautausschlägen werden häufig Cortisonsalben verschrieben, die Salbe behandelt die Entzündung der Haut und auch das Hautjucken lässt schnell nach.

Langfristig kann bei einer Weidenpollenallergie eine Desensibilisierung helfen, hierbei wird das Immunsystem über einen längeren Zeitraum mit kleinen Mengen des Allergens konfrontiert. Durch die spezifische Immuntherapie gewöhnt sich der Körper an das Weiden Allergen und die Symptome werden mit der Zeit geringer oder verschwinden ganzs. Allerdings ist eine Desensibilisierung eine langwierige Therapie und kann Jahre dauern.

Was hilft bei einer Weiden Allergie, Medikamente und Vorbeugung

Bei den meisten Pollenallergien werden vom Arzt Medikamente verschrieben, zumeist sind das Tabletten, Augentropfen, Nasensprays oder Cortisonsalben zur Behandlung von Hautausschlag. Die Medikamente sind zumeist auch Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich oder man kann sie online bestellen. Allerdings sollte man vor dem Kauf immer einen Arzt befragen oder sich zumindest den Beipackzettel durchlesen. Auch Allergie Medikamente können Nebenwirkungen haben, bekannt sind zb. Kopfschmerzen oder Müdigkeit.

Produkte für Pollenallergiker

 
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Allergietabletten
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Weidenpollen werden über den Wind verbreitet und gelangen beim lüften in Häuser und Wohnungen. Die Pollen verteilen sich dann auf Polstern, Betten und dem Teppich, eine sinnvolle Vorbeugungsmaßnahme sind Pollenschutzgitter welche das Eindringen der Pollen in die Wohnung verhindern.

Polster und Teppiche sollten mit einem Allergiker Staubsauger von den Weidenpollen befreit werden. Diese speziellen Staubsauger haben Hepa-Filter welche auch die kleinsten Allergene filtern können. Auch ein Luftreiniger kann die Pollenbelastung in den Räumen senken.

Wer sich oft im freien aufhält oder gerne spazieren geht muss darauf nicht verzichten, es gibt Nasenfilter und Atemschutzmasken mit sehr feinen Filtern welche die Pollen aus der Atemluft filtern.

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