Hitzeallergie: Symptome, Ursachen, Bilder was hilft bei Wärmeallergie

Bei einer Hitzeallergie wird bei einigen Menschen eine allergische Reaktionen auf Wärme oder große Hitze ausgelöst. Eine Wärmeallergie ist oft der Auslöser von Hautausschlag mit Pickeln, Pusteln und kleinen Bläschen auf der Haut, häufig juckt und brennt die Haut an den betroffenen Stellen. Manche Menschen bekommen durch die Sonne oder besonders warmes Wetter bei dem man viel Schwitzt sogar eine Nesselsucht bzw. cholinergische Urtikaria. Allerdings zählt die Hitzeallergie nicht zu den echten Allergien sondern ist eine sogenannte Pseudoallergie.

Bei einer Pseudoallergie reagiert zwar das Immunsystem wie bei einer echten Allergie aber es lassen sich keine Antikörper nachweisen. Bei einer Hitzeallergie und starker Wärmeeinwirkung reagiert unser Körper auf den physikalischen Reiz und es wird Histamin ausgeschüttet. Das Histamin ist dann wie bei einer echten Allergie auch für die Symptome der Hitzeallergie verantwortlich.

Von der Wärmeallergie sind mittlerweile sehr viele Allergiker in Deutschland betroffen, gerade bei Frauen, Kleinkindern und Babys treten sehr häufig allergische Symptome auf. Gerade bei Kleinkindern welche noch Windeln tragen, werden sehr oft an den Bündchen kleine Hitzepickel beobachtet und die Haut ist gerötet oder sogar Wund.

Die Symptome können aber auch bei Erwachsenen auftreten welche stark schwitzen oder starker Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Allerdings kann es sich auch um eine Sonnenallergie handeln, bei der häufig ähnliche Symptome wie bei einer Wärmeallergie auftreten. Unterscheiden kann man die beiden Ursachen dadurch das bei einer Sonnenallergie die Symptome nur nach dem Kontakt mit Sonnenlicht auftreten. Bei einer Hitzeallergie treten die Symptome aber auch auf wenn man nur stark Schwitzt oder zb. Heiß duscht. Das Immunsystem reagiert allgemein auf erhöhte Temperaturen, auch durch warme Speisen oder heiße Getränke könne daher allergische Symptome auftreten. Ab welchen Temperaturen Allergiker reagieren ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Symptome bei einer Hitzeallergie

Der Hautausschlag und die Symptome der Hitzeallergie auf der Haut werden zumeist durch erhöhte Temperaturen über 30 Grad Lufttemperatur ausgelöst. Der physikalische Reiz kann aber auch durch den Kontakt mit warmen Wasser oder warmen Gegenständen ausgelöst werden, oft verschwinden die Symptome schon nach kurzer Zeit wieder wenn der physikalische Reiz nicht mehr besteht. Die Symptome können bei besonders empfindlichen Menschen auch über einen längeren Zeitraum auftreten, häufige Symptome der Hitzeallergie sind:

  • Hautausschlag, Hautreizungen, Hautrötungen
  • Pickel, Pusteln und Bläschen auf der Haut
  • Nesselsucht, cholinergische Urtikaria
  • Jucken und Brennen der betroffenen Hautstellen
  • Bei heißen Getränken oder Speisen auch Juckreiz in Mund, Zunge oder Hals
  • Beim Duschen mit heißen Temperaturen kann es sogar zu einem allergischen Schock kommen

Die Bilder zu den Symptomen der Hitzeallergie entsprechen denen einer Kontaktallergie:

Hitzeallergie Hautausschlag Arm Hitzeallergie Hautausschlag Hitzeallergie Hautausschlag Hand Hitzeallergie Symptome Arme Beine

Wer solche Symptome im Sommer oder nach dem Sport oder bei anstrengenden Tätigkeiten bemerkt, sollte einen Hautarzt oder Allergologen aufsuchen. Der Fach-Arzt kann mit verschiedenen Tests feststellen ob man auf Wärme oder Hitze allergisch reagiert. Eine Reaktion der Haut lässt sich zumeist schon mit einem Warmen oder heißen Gegenstand nachweisen, alternativ kann man auch die Hände oder Arme mit heißem oder Warmen Wasser in Kontakt bringen um allergische Symptome zu provozieren. Diese Allergietests werden als Provokationstest bezeichnet.

Was hilft bei einer Hitzeallergie ?

Wurde durch den Arzt tatsächlich eine Allergie gegen Wärme diagnostiziert kann diese bei akuten Symptomen auch behandelt werden. Da die Reaktion zumeist die folge von plötzlichen Temperaturwechseln ist sollte man diese natürlich vermeiden. Gerade beim Besuch der Sauna oder bei heißen Bädern kommt es plötzlich zu Reaktionen auf den zumeist sehr großen Temperaturunterschied.

Je nachdem ab welcher Temperatur man die ersten Symptome bemerkt sollte man evt. Sonnenbäder oder Anstrengungen während der warmen Jahreszeit vermeiden. Da die Hitzeallergie physikalisch bedingt ist sollte man auch auf alles verzichten was die Haut zusätzlich reizt. Leichte Kleidung und Bettwäsche welche die Haut nicht reizt sollte jeder Hitzeallergiker im Haus haben. Auch Silberkleidung oder Neurodermitiskleidung hat einen kühlenden Effekt und kann bei der Wärmeallergie helfen

Die Hut von Babys mit Rötungen Hautausschlag oder Hitzepickeln werden oft mit Puder oder Pflegecremes behandelt, allerdings verschließen diese Produkte auch die Hautporen und das Schwitzen wird verhindert. Dadurch kann sich die Haut nur sehr schlecht abkühlen, bei einer allergischen Reaktion auf die Wärme sollte man daher auf Cremes oder Salben verzichten und nur frische kühlende Luft an die Haut lassen. Alternativ kann man bei den ersten Symptomen auch kühle Tücher auf die Haut legen um diese zu kühlen und die Symptome zu behandeln. Die Symptome heilen dann zumeist schon nach kurzer Zeit ab.

Medikamente zur Behandlung der Hitzeallergie

Cortisonsalbe für Allergiker
Cortisonsalbe
Allergietabletten
Allergietabletten
Allergie Nasenspray
Nasenspray

Bei akuten Symptomen wie Hautausschlag Pusteln und Pickeln sollte man einen Arzt aufsuchen, er verschreibt dann zumeist Antiallergika. Auch wenn die Wärmeallergie keine echte Allergie ist, so werden die Symptome aber ebenfalls durch die verstärke Ausschüttung und Produktion von Histamin ausgelöst. Hier können also auch Histaminblocker helfen, das sind in der Regel Allergietabletten mit dem Wirkstoff Loratadin oder Cetirizin. Die Medikamente bekommt man auch Rezeptfrei in der Apotheke oder auf unserer Webseite.

Bei Hautausschlag durch Hitze werden die Symptome zumeist mit einer Salbe behandelt welche auch Cortison enthalten kann. Das Cortison lässt die Entzündungen recht schnell abklingen und auch der Juckreiz und das brennen der Haut lassen schnell nach.

Auch wenn man diese Medikamente rezeptfrei kaufen kann sollte man in jedem Fall vorher einen Arzt aufsuchen oder den Apotheker zu den Nebenwirkungen befragen. Auch Medikamente gegen Allergien können Nebenwirkungen haben.