Rizinusöl Allergie: Symptome und Ursachen, was hilft ?

Hier finden Sie Informationen zur Rizinusöl Allergie und ihren Symptomen mit Bildern und Tipps für Allergiker.

Eien Allergie gegen Rizinusöl kommt relativ selten vor, bekannter ist die heilende Wirkung der Pflanze. Bei einigen Allergikern kann aber auch das Öl des Baumes allergische Symptome auslösen und zu Hautausschlägen oder anderen Symptomen führen.

Rinzinus Allergie WunderbaumRizinusöl ist ein aus den Samen des Wunderbaums (Ricinus communis) gewonnenes Öl, welches heilende Eigenschaften besitzt und häufig in Kosmetik und Natur-medizinischen Therapien Einsatz findet. Rizinusöl kann z.B. bei Darmträgheit als sanftes Abführmittel angewandt werden. Auch bei Parasitenbefall kann es innerlich oder äußerlich verwendet werden, mit häufig positiven Resultaten.

Rizinusöl besitzt aufgrund seiner einzigartigen Zusammensetzung viele heilsame Eigenschaften für die Gesundheit des Menschen, doch wie viele andere, eigentlich gut verträgliche Mittel, besteht auch bei dem Öl des Wunderbaums das Potenzial, bei häufiger Anwendung, Allergien auszulösen.

Symptome der Rizinusöl Allergie

Vor allem bei Menschen, die empfindlich auf Rizinusöl reagieren, kann der Stoff allergische Reaktionen hervorrufen. Häufig reagiert die Haut von Betroffenen bei Kontakt mit dem Öl, indem sie Rötungen und Quaddeln bildet, die von starkem Juckreiz begleitet werden. Die Symptome zeigen sich meist zeitnah, nachdem das Rizinusöl auf die Haut aufgetragen wurde, und überwiegend an den Stellen, die mit dem Öl in Berührung gekommen sind.

Die Hautveränderungen, die durch eine Rizinusöl Allergie hervorgerufen werden, bezeichnet man als Kontaktdermatitis. Ein solches „Allergie bedingtes Ekzem“ ist für den Betroffenen häufig sehr unangenehm und psychisch belastend, besonders wenn es an sichtbaren Stellen des Körpers auftritt. Eine Allergie gegen Rizinusöl kann sich neben Hautreaktionen auch durch eine Erkrankung der Nasenschleimhaut oder der Augen äußern. Auch das Auftreten von Allergie bedingtem Asthma ist möglich.

  • Hautausschlag, Hautrötung, Hautbrennen
  • Schwellung, Pusteln, Pickel, Quaddeln. Ekezme
  • Allergischer Schnupfen, Husten
  • Trockene Haut, Schuppenbildung und Krusten
  • In seltenen Fällen auch allergisches Asthma

Die Symptome der Rizinus-Allergie entsprechen zumeist denen einer Kontaktallergie:
Kontaktallergie Symptome Gesicht  Kontaktallergie Symptome Rücken  Kontaktallergie Symptome Hals  Kontaktallergie Symptome Hautausschlag

Wer solche Symptome nach dem Kontakt mit Rizinusöl bemerkt sollte einen Arzt aufsuchen um einen Allergietest durchführen zu lassen.

Ursachen der Allergie gegen Rizinusöl

Neben den positiv wirkenden Eigenschaften der gepressten Samen beinhaltet das Öl nach der Pressung auch Rückstände von hoch potenten Allergenen. Für Menschen, die sehr häufig mit dem Öl in Kontakt kommen, sei es beruflich – als Landwirt oder Gärtner – oder für Personen, die Rizinusöl regelmäßig zu kosmetischen Zwecken gebrauchen, besteht ein erhöhtes Risiko eine Allergie gegen das Öl zu entwickeln. Interessant ist, dass die Pollen des Wunderbaums keine Allergien auslösen. Und auch die Einnahme bzw. der Verzehr des Öls, ruft bei Allergikern keine Reaktionen hervor. Dieses Phänomen ist in der Wissenschaft schon von anderen Pflanzenprodukten wie Sesam oder Soja bekannt.

Behandlung der Rizinus Allergie

Die Behandlung bei Ausbruch einer Rizinusöl Allergie, besteht – wie bei fast allen Kontaktallergien – in erster Linie in der Vermeidung des Allergie auslösenden Stoffes. Diese Allergen-Karenz, sollte zu einer Linderung bzw. einer vollständigen Beseitigung der Symptome, innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen führen.

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Um akute Beschwerden wie starken Juckreiz, Rötungen und Schwellungen zu behandeln, hat sich die Therapie mittels Cremes oder Salben bewährt, die den Wirkstoff Hydrokortison beinhalten. Hydrokortison wirkt antiallergisch und mindert die Überreaktion des Immunsystems auf die Bestandteile des Rizinus Öls.

Ein Schutz der Haut vor mechanischer Reizung, Feuchtigkeit oder Kälte, sowie die Pflege der betroffenen Areale mittels rückfettenden Cremes, verspricht ebenfalls eine Linderung der Symptome. Bei Allergie bedingtem Asthma und stärkeren Symptomen, ist eine Therapie mittels oraler Antihistaminika zu empfehlen, hierzu empfiehlt es sich jedoch dringend, ärztlichen Rat einzuholen.

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