EDTA Allergie: Symptome Ursachen und Tipps

Eine Allergie gegen EDTA ist relativ selten kommt aber vor, Infos und Tipps bei einer Allergie gegen Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA). Allergische Symptome treten zumeist nach dem Kontakt mit der Säure oder den Salzen auf. EDTA ist ein Komplexbildner welcher häufig als Konservierungsmittel verwendet wird. Man findet EDTA in vielen Produkten wie zb. Papier oder Reinigungsmitteln. Aber auch in der Zahnmedizin und in Kosmetika wird EDTA verwendet.

Auch die Salze der Ethylendiamintetraessigsäure finden häufig Verwendung in der Industrie:

  • Calcium-dinatrium-ethylendiamin-tetraacetat
  • Dinatrium-ethylendiamin-tetraacetat (Natriumedetat)
  • Tetranatrium-ethylendiamin-tetraacetat

Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat welches bei Inhaltsangaben un der der Bezeichnung (E 385) zu finden ist wird als Antioxidationsmittel und Stabilisator in vielen Produkten verwendet. Es verhindert die Farbveränderung bei Lebensmitteln in Konservendosen durch die Bindung von Metallionen. In der MEdizin dient EDTA dazu die Blutgerinnung verhindern damit Bluproben für die Blutbilduntersuchung verwendet werden können.

Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) Allergie Symptome

Die Symptome einer EDTA Allergie entsprechen denen einer Kontaktallergie und werden durch viele unterschiedliche Produkte ausgelöst welche Kontakt mit der Haut haben.

  • Hautausschlag, Hautrötung, (Erythem)
  • Schwellung, beulen, Pusteln, Pickel, Quaddeln (Angioödem)
  • Häufig auch kleine nässende Bläschen
  • Trockene Haut, Schuppenbildung und Krusten
  • Zumeist treten die Symptome in Verbindung mit Hautjucken oder Brennen auf

Die Symptome bei einer Allergie gegen EDTA können dabei überall auftreten, an Armen und Beinen, im Gesicht an Augen, Nase und Mund. Aber auch am ganzen Körper sind Hautausschläge durch den Stoff möglich, je nachdem wo man Kontakt mit dem Allergen hatte. Um festzustellen ob man gegen EDTA Allergisch ist sollte ,man einen Arzt aufsuchen der einen Allergietest durchführen kann. Getestet wird zumeist mit einem Epikutan-Test bei einer positiv Testung auf EDTA bzw. die  EDTA-Natriumsalze kann der Arzt dann eine geeignete Behandlung vorschlagen.

Was hilft bei einer EDTA Allergie ?

Bei einer Kontaktallergie werden zumeist die akuten Entzündungen behandelt, hierfür verschreibt der Arzt zumeist eine Salbe welche Kortison enthalten kann. Die Salbe behandelt die Entzündung und verringert den Juckreiz auf der Haut.

Bei oralen Symptomen welche durch verschiedene Lebensmittel auftreten können werden oft Antihistaminika verschrieben, sie verringern die Bildung von Histamin und verhindernd das Andocken an die Mastzellen, dadurch werden allergische Symptome verringert oder komplett verhindert. In Lebensmitteln ist eine maximale Konzentration von 2,5 mg/kg KG EDTA erlaubt und wird als unbedenklich eingestuft.

In der Medizin kann die intravenöse Applikation des Calciumdinatrium-EDTA zu verschidenen Symptomen führen. Es ist möglich das nach einer Behandlung dann Kopfschmerzen, Übelkeit und Schüttelfrost mit Fieber auftreten, auch eine Schädigung der Nieren ist möglich.

Zur Behandlung der Symptome sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Medikamente gegen die allergischen Symptome frei verkäuflich sind sollte man immer einen Arzt aufsuchen.

Tipps für EDTA Allergiker

Wurde durch den Arzt eine Allergie gegen Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) oder eines der Salze festgestellt sollte man in jedem Fall solche Produkte vermeiden. EDTA muß bei Kosmetika in bei den Inhalstangaben gemäß INCI aufgelistet werden. Die Bezeichnungen sind: EDTA, Calcium disodium EDTA, Diammonium EDTA, Dipotassium EDTA, Disodium EDTA, Disodium EDTA-copper. Mit diesen Angaben kann man bei Kosmetika sehen ob der Stoff enthalten ist.

Bei Lebensmitteln sollte man bei den Inhaltsstoffen auf die Bezeichnung E 385 achten und diese Produkte dann vermeiden.

 

Quellen: http://www.alles-zur-allergologie.de/Allergologie/Artikel/5271/Allergen,Allergie/EDTA/

 

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